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Donnerstag, 3. Februar 2011

Diigo, ein viel versprechendes Recherchetool

Nach ein paar Tagen ausprobieren werde ich mich bei Diigo wieder abmelden.
Diigo ist ein super Recherchetool. Wer im im Internet auf der Suche nach Informationen ist, diese markieren und mit eigenen Notizen versehen möchte ist bei Diigo gut aufgehoben.

Ich war auf der Suche nach einer Möglichkeit meine Lesezeichen online zu organisieren. Anfangs hat Diigo mir hier gut gefallen, bis ich die Lesezeichen im Browser einbinden wollte. Es geht einfach nicht! Die Lesezeichen können nur auf diigo.com eingesehen werden.

Ein paar kurze Worte noch über das Android App Power Notes. Auf der Startseite finden sich Möglichkeiten neue Notizen und Lesezeichen zu erstellen.
Bilder können ausgewählt und mit der Kamera erstellt werden um diese auf Diigo zu speichern. Die Aufnahme mit der Kamera ist noch nicht gut integriert. Es wird das Kamera App gestartet, die erstellte Foto müssen aber noch über die Galerie extra ausgewählt werden.
Die Notizen und Lesezeichen lassen sich um so einfach erstellen. Über die Punkte My History bekommt man seine Lesezeichen aufgelistet, bei Bedarf auch Listen weise. Der Punkt "Read later" gibt einen Schnellzugriff  auf die entsprechend markierten Lesezeichen preis.
Eine schöne Option ist das hinzufügen von SMS als Notizen. Einfach SMS auswählen ggf. abändern und speichern.
Aus anderen Anwendungen (Browser, RSS Reader, ...) lassen sich über den Linktausch als Ziel Power Notes auswählen. Die so eingepflegten Lesezeichen werden beim nächsten Start der App mit Diigo synchronisiert. Da liegt auch schon ein kleiner Manko. Die Synchronisation erfolgt leider nicht im Hintergrund, so dass die App erst zur Synchronisation gestartet werden muss. Sollte die App bereits laufen, kann die Synchronisation auch manuell angestoßen werden.

Da ich auf die Recherchefunktionen verzichten kann, werde ich mich nach einem anderen Dienst umschauen. Wahrscheinlich werde ich doch bei Xmarks landen. Bisher war ich der Ansicht, dass auf die Lesezeichen nur über eine Browser Erweiterung zugegriffen werden kann. Heute habe ich in der Feature Liste entdeckt, dass der Zugriff über ein Webinterface ebenfalls möglich ist. Das wäre dann genau das was ich gesucht habe.

Links zum Thema
diigo.com
xmarks.com
Xmarks Features

Power Note

Dienstag, 1. Februar 2011

Diigo, das Multiwerkzeug

Ich war auf der Suche nach einer Möglichkeit meine Lesezeichen Browser unabhängig zu synchronisieren. Wobei ich eigentlich nicht direkt nach einer Synchronisation  à la Xmarks gesucht habe, sondern vielmehr nach einer Möglichkeit die Lesezeichen Online abzulegen um diese dann im beliebigen Browser zu nutzen.

Eingefallen sind mir gleich die Dienst Delicous, Mr. Wong und Google Bookmarks. Richtig zugesagt hat mir davon keiner. Dann bin ich auf Diigo gestoßen. Ständig weiterentwickelt von einem reinem Bookmark Tool zum Recherchewerkzeug fürs Internet. Also habe ich vor ein paar Tagen angefangen Diigo zu testen.

Im Internet habe ich nach weiteren Informationen zu dem Dienst gesucht. Festgestellt habe ich dann, dass Diigo ein recht unbekanntes Dasein führt. Was über den Dienst zu finden ist, ist dafür durchweg positiv mit regelrechten Lobeshymden. Und das zu recht.

Das schöne fängt schon mit der Anmeldung beim Dienst an. Einfach mit einem Klick über ein bereits vorhandene facebook, Twitter, Google oder Yahoo Account anmelden. Ich hab mich mit meinem Google Account angemeldet und konnte wirklich nach einem Klick Diigo nutzen.

Schnell noch die Erweiterung für Chrome installiert und das offizielle Android App Power Notes auf den Handy.

Was kann Diigo jetzt eigentlich alles? Neben den einfachen Online Lesezeichen ist es mit Diigo möglich Texte auf Internetseiten zu markieren und mit Heftzettel eigene Notizen dazu vermerken. Von den abgelegten Lesezeichen kann eine Abbild als HTML und Bild auf dem Diigo Servern abgelegt werden. So hat man, bei möglichen Änderungen der original Seite, Zugriff auf den ursprünglichen Inhalt. Das funktioniert alles bisher auch ohne Probleme.

Wie es sich für einen Online Lesezeichen Dienst gehört, können die eigenen Lesezeichen mit anderen geteilt werden. Der schöne Unterschied zu den anderen Anbieter, die eigenen Lesezeichen sind standardmäßig als Privat gekennzeichnet. Was mir auch noch besser gefällt ist die Möglichkeit die Lesezeichen, nicht nur mit Tags, sondern auch in Listen zu sortieren. Das markieren der Seiten mit "Read later" ist ebenfalls möglich.

Nicht nur die Lesezeichen, sondern auch die Markierungen und Haftnotizen können mit anderen geteilt werden. Die erstellten Listen kann man ebenfalls als Öffentlich markieren.

Die Erweiterung für Chrome bietet einen schnellen Zugriff auf die wichtigsten Funktionen, die ich gerade angesprochen habe. Das gleiche bietet das Browser unabhängige Diggolet für die Lesezeichenleiste.

Das Android App hat mich noch nicht ganz überzeugt, werde ich aber zu einem späteren Zeitpunkt was zu schreiben.

Eine Option die ich noch zum Schluß des ersten Testberichtes erwähnen möchte ist die Google Suche. In die Suchergebnisse von Google werden, durch die Chrome Erweiterung, Treffer aus euren abgelegten Lesezeichen eingebunden.



Links zum Thema