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Sonntag, 13. Februar 2011

Synchronisation und Backup mit Wuala

Wuala ist immer noch auf meinem System installier und verrichtet seine Arbeit zufriedenstellend. Genutzt wird Wuala, von mir, hauptsächlich als Online-Backup-Speicher. So nutzte ich die Backup- und Synchronisationsfunktion der Software. Beide Funktionen arbeiten zuverlässig und ähnlich sich stark.

Die bei Wuala integrierte Backup-Funktion sichert ausgewählte Verzeichnisse in einem frei wählbaren Ordner des Online-Speichers. Eine Versionshistorie mit Datum und Uhrzeit im Dateinamen wird dabei nicht erstellt. Vielmehr ist auch hier die Zeitreise Funktion von Wuala verfügbar. So kann über einen Zeitraum von 30 Tagen jeder Backupstand wiederhergestellt werden.


Die Synchronistaion wird genauso eingerichtet wie das Backup. Mit dem Unterschied, dass kein fester Zeitpunkt für den Datei Upload festgelegt, sondern die Dateien kontinuierlich überwacht und aktualisiert werden.
So wird z.B. beim bearbeiten eines Word Dokumentes nach jedem Zwischenspeichern (ob manuell oder automatisch) die gerade gespeicherte Version auch online gesichert. So besteht die Möglichkeit auch alte Versionsstände über die Zeitreise wieder herzustellen.

Samstag, 5. Februar 2011

True Image überzeugt hat aber kleine Macken

Der True Image Online-Backup unterstütz zwar nur den Acronis eigenen Speicher, dafür bietet die Home Edition als Alternative das Backup auf einem FTP Server oder Netzwerkordner zu speichern.

Wenn als Sicherungsziel ein USB Laufwerk ausgewählt ist, wird das Backup ggf. nachgeholt sobald das Laufwerk angeschlossen wird. Es sind keine weiteren Einstellungen dafür nötig. Ist also genau so, wie ich es gerne haben wollte. :-)

Was besser hätte sein können ist die Erläuterungen bei fehlerhaften Backups. So wird das Backup von meinem Desktop als beschädigt angezeigt. Eine genaue Beschreibung wieso, weshalb, warum fehlt. Ein Versuch das Backup neu zu starten wird, wohl bemerkt ohne Fehlermeldung, nicht ausgeführt!?
Was ist passiert? Die Lösung ist simpel, das Backup wird auf meiner externen Festplatte gespeichert. Da diese in dem Augenblick nicht angeschlossen war, ist die Sicherung nicht verfügbar. True Image erkennt diesen Umstand nicht und meldet das nicht auffindbare Backup als beschädigt.


Links zum Thema
Acronis True Image 2011

Sonntag, 30. Januar 2011

True Image 2011 Home

Ich habe keine Lust mehr nach einer Alternative zu Acronis True Image zu suchen. Also habe ich mir die aktuelle Version als Demo installiert.

Aber was suche ich eigentlich. Ich hätte gerne eine Backup Software, die individuelle Quell- und Zielorte unterstützt. Die Software sollte das Backup in einer Containerdatei speichern und bei Bedarf verschlüsseln. Eine Zeitreise / Timeline Funktion wäre schön, genauso wie die Möglichkeit eine Online Backups. Wobei ich auf letzteres auch verzichten kann.
Was aber ein zwingendes Kriterium ist, wenn ich als Ziel ein Wechselmedium, z.B. eine externe Festplatte, nutze, so sollten die Backups automatisch nachgeholt werden, falls zum angedachten Zeitpunkt das Medium nicht verfügbar war.

Die Installation von True Image verlief ohne Probleme und nach einem Rechnerneustart kann die Software genutzt werden. Das erste was mir aufgefallen ist, die Oberfläche wurde, gegenüber meiner bisher genutzten Version, entrümpelt. Kaum Menüpunkte und alles wirkt aufgeräumt. Im späteren Verlauf hab ich dennoch bisher keine Einstellmöglichkeit vermisst. Schon mal sehr positiv.

Fangen wir aber von vorne an. Das erste was man beim ersten Programmstart zu sehen bekommt, ist der Startbildschirm, welcher drei Optionen bietet. Die wichtigsten Daten sichern, den Backup-Assistenten verwenden und zum Hauptfenster gehen.



Der Backup-Assistent bietet wiederum drei Optionen an. Eine komplett Sicherung des Systems, einzelne Dateien und Ordner sowie ein E-Mail Backup.
Das E-Mail Backup unterstütz leider nur die Microsoft Programme Outlook, Outlook Express und Windows Mail. Das könnte auf den großen Marktanteil der Microsoft Clients von über 40% liegen. (Quelle: litmus.com am 26.01.2011) Da ich keines der Programme in Benutzung habe werde ich darüber auch nicht weiter schreiben.


Wie oben im Bild zu sehen ist, wird der Text aufgrund der Schriftgröße nicht komplett dargestellt. Dies zieht sich durch das ganze Programm durch. Das ganze wäre nicht so schlimm, wenn die Fenstergröße verändert werden könnte. So lange das nur bei unwichtigen Beschreibungstexten der Fall ist, soll es nicht weiter stören. Den fehlenden Text kann man sich denken.

Die ersten Backup Aufträge sind schnell durchgeführt. Die Standardeinstellungen sind für den Normalfall ausreichend. Bei der Auswahl der zu sichernden Ordner kann man sich leicht verklicken, das die Auswahl zeitverzögert angezeigt wird unterstützt das leider noch. So ein träges System hätte ich an der Stelle nicht erwartet. Ist die Auswahl der zu sichernden Dateien geschafft, kann das Backup sofort gestartet werden oder über "Optionen für Datei-Backup" weitere Einstellungen vorgenommen werden. Neben dem Backup-Schema und Performance Einstellungen, könne auch Benachrichtigungen per E-Mail eingestellt werden.
Die Erweiterten Optionen bieten noch vieles mehr, lassen aber auch ein paar Wünsche offen.
So lässt sich über Planung, beim Fenster der Dateiauswahl zu finden, einstellen das der Computer aus dem Standby / Ruhezustand für ein Backup erweckt wird. In den erweiterten Option kann aber leider nach abgeschlossenen Backup nur das Herunterfahren des Rechner ausgewählt werden. Schön wäre es gewesen, wenn der Rechner sich wieder in den Schlafmodus versetzt, aus dem er gekommen ist.
Was ich noch vermisse ist die Einstellung zur Erfüllung meines K.O. Kriteriums. Die Option Datensicherungen auf Wechselmedien automatisch nachholen. Aber vielleicht geschieht das ja automatisch. Eine Option verpasste Backups beim Systemstart nach zu holen gibt es auf jeden Fall. Mal schauen, ob das auch aus dem Standby funktioniert.


Mit den ersten Backups bin ich fast zufrieden. Meine Daten werden in einer Kennwort geschützten Datei gesichert, welche über Wuala automatisch Online gespeichert wird.
Mankos sind noch, dass mein Rechner sich für ein Backup automatisch hoch fährt, dann aber nach Abschluß der Sicherung nicht in den Ruhezustand zurück geht. Blöde Sache!
Erwähnen sollte man noch, dass bestehende Backups nicht nachträglich mit einem Passwort verschlüsselt werden können. Sollte man sich dazu entscheiden muss der entsprechende Backup Vorgang neu eingerichtet werden.

Wer sich jetzt fragt, warum ich Wuala zur Online Sicherung nutze, obwohl True Image doch Online Backups unterstützt. Das integrierte bzw. mitgelieferte Acronis Online Backup funktioniert nur mit Acronis Online Speicher. Mit der Kombination Wuala bin ich aber ganz glücklich. Funktioniert wunderbar.

Demnächst gibt es mehr ....

Dienstag, 25. Januar 2011

Wuala - Der sichere Online-Speicher.

Nach SugarSync und SafeSync suche ich immer noch einen Online-Speicher mit ähnlichen Funktionen. Dropbox ist zwar ganz gut, werde ich auch weiterhin nutzen, ist aber ein ganz anderes System.

Nach einigen Internetrecherchen bin ich auf Wuala (sprich Voilà) aufmerksam geworden. Wie bei vielen gibt es 1 GB Speicherplatz für lau. Allerdings unterscheidet sich die Technik in vielerlei Hinsicht zu den anderen Anbietern. Ein hervorstechendes Merkmal ist die dezentrale Datenspeicherung auf den Rechnern der Nutzer. Wuala unterhält selber Server für den Speicher und lagert zusätzlich die Daten extern aus.
Jetzt aber keine Panik, die Daten sind trotzdem sicher. Ein weiteres abgrenzendes Merkmal ist die ständige Datenverschlüsselung. Dies wird dadurch gewährleistet, dass die Daten auf dem eigenen Rechner 128 Bit AES verschlüsselt, dann in kleine Fragmente zerteilt und anschließend erst ins Internet gesendet werden. So wird das eigene Passwort nie ins Internet übertragen, wodurch selbst Wuala bei vergessenen Passwörtern nicht mehr helfen kann. Diese Sicherheit bietet sonst keine mir bekannte Plattform.
Wuala gibt auf der Homepage weiterhin an, dass eine 2048 Bit RSA und SHA-256 Verschlüsselung genutzt werden.


Falls ihr jetzt glaubt dadurch an Komfort zu verzichten, liegt ihr falsch. Die zur Verfügung gestellte Software basiert auf Java und ist somit Plattform unabhängig. Obwohl die aktuelle Software noch im Beta Stadium ist, erhält man ein sehr ausgereiftes Programm. Vom ersten Eindruck her, ist es sehr übersichtlich und bietet trotzdem wesentlich mehr Einstellungsmöglichkeiten als die Konkurrenzprodukte SafeSync und SugarSync.


Wie bei den beiden Konkurrenten hat man die Möglichkeit beliebige Ordner Online zu synchronisieren. Die nötigen Einstellungen besteht aus wenigen intuitiven Klicks. Bei Bedarf kann man in den  Fortgeschrittenen Einstellungen den Zielort auf dem Online-Speicher selber bestimmen.
Erste Test mit der Sync Funktion liefen zufriedenstellend. Es macht was es machen soll. Habe bisher die Synchronisation über mehrer Rechner und dem TrueCrypt Container nicht ausprobiert. Zumindest ersteres soll laut der Beschreibung funktionieren. Bezüglich TrueCrypt habe ich keine Angaben gefunden. Ich werd es einfach selber testen.

Die hochgeladenen Daten kann man auch hier mit anderen Personen teilen. Dabei gibt es bei Wuala ein einfaches drei Farben System. Gelbe Ordner sind privat und nur für einen selbst sichtbar. Blaue Ordner sind für alle öffentlich zugänglich und Rote Ordner teilt man mit eingeladenen Personen. Das teilen der Ordner geschieht entweder über die Freundesliste von Wuala oder einen "geheimen" Weblink.

Damit kommen wir auch gleich zu einem weiteren Merkmal von Wuala. Es besteht die Möglichkeit sich in Gruppen zusammen zu finden und so z.B. gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten oder einfach nur gemeinsame Interessen zu teilen. Eine Kommentarfunktion soll diese Unterstützen. Werde ich demnächst mal testen.

Eine weitere Besonderheit ist die Online Backup Möglichkeit. Nein, kein Ordnersync wie oben, sondern wirklich eine einfache Backupfunktion.

Was auch gut gelungen ist, die Zeitreise. So ist es möglich über einen Schieberegler in der Zeit zurück zu reisen und den ursprünglichen Datenzustand wieder herzustellen. Die Verzeichnisstruktur wird dabei der Vergangenheit entsprechend in der Anwendung dargestellt.

Was Wuala sonst noch bietet muss ich erst noch erkunden. Wie gesagt, es bietet mehr als die bisher von mir getesteten Online-Speicher.

Den 1 GB kostenlosen Speicher könnt ihr übrigens durch zukaufen, Freunde werben (bis zu 6 GB extra) und Speicher tauschen (bis zu 100 GB extra) erweitern. Für den Speichertausch stellt ihr ein von euch bestimmtes Kontingent an Festplattenspeicher Wuala zur Verfügung und gelang so auch gleich in den Pro Status (inkl. Sync und Backup). Der Speicher wird 1:1 getauscht!

Ich werde demnächst noch mehr über Wuala berichten, wer nicht warten will sollte sich deren Homepage und FAQ mal anschauen. Alles sehr einfach und umfangreich erklärt.

Falls ihr mit 2 GB kostenlosen Speicher starten wollt, nehmt einfach meinen Promo-Link [HIER]. Ich habe dann auch gleich 500 MB mehr zur Verfügung. :-)

Links zum Thema



Samstag, 15. Januar 2011

SugarSync Online-Backup (2)

Kommen wir zu SugarSync zurück. Erstmal das wichtigste, die Synchronisation funktioniert nicht so richtig. Wie im nachfolgenden Bild zu sehen widerspricht sich der SugarSync Manager und die betroffene Datei ist nach einer Stunde immer noch nicht hochgeladen. Schade eigentlich.

SugarSync Dateimanager - nicht synchron

Weiter interessante Funktionen ist das Streaming von Audio Dateien. Dies funktioniert sowohl über das Webinterface (nicht über das mobile)  als auch über das Android App.

Das Android App ist sehr übersichtlich gestaltet bietet aber nur sehr wenig Funktionen. So lassen sich in dem App z.B. keine Dateien innerhalb des Online-Speichers verschieben oder kopieren. Also einfach nur Dateien Up- und Downloaden.

   


Integriert sind noch eine Bilder Galerie und ein Audio Player. Beides arbeiten zufriedenstellend.

Bis vor ein paar Stunden bin ich noch davon ausgegangen, dass SugarSync vergessen hat ein WAP Portal einzurichten. Ich wurde allerdings durch eine E-Mail von SugarSync darauf hingewiesen. Leider wird man nicht automatisch weitergeleitet, wenn man die Seite mit dem Handy besucht.

Die Oberfläche des WAP Portals ist alles andere als gelungen. Eine simple Verzeichnisdarstellung in einer sehr kleinen Schrift dargestellt. Zudem ist die Verbindung zu der Seite extrem langsam und das Streamen von Audio Dateien funktioniert auch nicht, obwohl dieses in der E-Mail angepriesen wurde. Da Lob ich mir die Oberfläche von SafeSync, welches mir immer besser gefällt.



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Donnerstag, 13. Januar 2011

SafeSync Onlinespeicher (6)

Ein kurzes Update. Die neue Version der Synchronisationssoftware ist heute wie angekündigt erschienen. Also alter Version deinstalliert, den Rechner neu gestartet und die neue Version installiert.

Ich brauche nicht viel zu sagen, die Verbindung der Ordnerpaare lässt sich ohne Probleme lösen. Die Dateien bleiben sowohl auf dem Rechner als auch auf dem Online-Speicher erhalten. So soll es sein.

Einen Dank an dieser Stelle an Trend Micro und den schnellen Support. Wenn die Entwickler der Android App jetzt auch noch handeln wäre das fantastisch. Die haben aber leider noch keine Reaktion auf meine E-Mail gezeigt. Was nicht ist kann aber noch kommen.

Was noch zu erwähnen wäre, es lassen sich sogar Audio und Video Dateien über den Speicherplatz streamen. Das funktioniert vom Webinterface und vom Android App ohne Probleme.

Als gute alternative zum Android App gib es ein angepasstes Webinterface für Smartphones. Das ist übersichtlich und lässt fast keine Wünsche offen. Eine Synchronisation kann man darüber natürlich nicht einrichten.

     


Links zum Thema:
Trend Micro SafeSync 3.0.0.1136

Mittwoch, 12. Januar 2011

SugarSync Online-Backup

Neuer Anbieter, neuer Test! Da ich mich noch nicht auf einen Anbieter beim Online-Speicher festlegen möchte kommt hier nun mein zweiter Anbieter. Sugar Sync!

Die Installation war auch hier unkompliziert und selbst erklärend. Was ich vorweg schon schade finde, ist das es keinen WebDAV oder FTP Zugriff auf den Speicher gibt. Aber man soll ja nicht alles von vornherein verteufeln.

Da der Zugriff nur über den mitgelieferten Dateimanager oder per Webinterface funktioniert, wird es schwer bis unmöglich andere Programm direkt auf den Speicher zugreifen zu lassen. Aber der Anbieter möchte ja vorrangig Ordner zum Zweck eines Backups synchronisieren.

Die Steuerzentrale und gleichzeitiger Dateimanager ist  der SugarSync Manager. Mein erster Eindruck war, ganz schön kleine Schrift. Ich hab noch keine Möglichkeit im Programm gefunden diese zu vergrößern. Also nah ran an den Monitor. :-(
Von der Funktion her ist er übersichtlich aufgebaut und intuitiv zu bedienen. Im Vergleich zu SafeSync werden die Statusmeldungen nicht durch kleine Overlays auf den Icons dargestellt, sondern durch klare unmissverständliche Texte.

Auffällig sind gleich die vordefinierten Ordner "Magische Aktenkoffer" und "Webordner". Wenn man sich fragt was es ist, bekommt mein im Pulldown Menü der Hilfe gleich ein Verweis auf die Antwort. Also kein langes suchen. Ich bin begeistert.
Kurz erwähnt, der Magische Aktenkoffer ist ein automatisch erstellter Ordner in Eigene Dokumente. In diesen packt man alles rein, was schnell mal synchronisiert werden soll. In Win XP nehme ich mal an das er in Eigene Dateien erstellt wird. Also eine ähnliche Funktion wie ich es Dropbox haben soll. (Ich habe Dropbox noch nicht ausprobiert.)
Der Webordner ist nur im SugarSync Manager vorhanden und enthält Daten die nur auf dem Online-Speicher abgelegt werden und somit nicht in die Synchronisation eingebunden sind.

Die Geschwindigkeit der Übertragung hab ich auch hier mit meiner 15 MB Datei getestet. Enttäuschender Weise wird beim Updload nicht die volle Bandbreite meines Anschlusses genutzt, so dass nur eine Geschwindigkeit von 26 kByte/s (205 kBit/s) möglich ist.
Der Download ist in ähnlicher Geschwindigkeit wie bei SafeSync mit 190 kByte/s (1520 MBit/s).

Dienstag, 11. Januar 2011

Backup Service Home 3

Vor ein paar Tagen hab ich mal wieder angefangen nach einer ordentlichen Backup Lösung zu suchen mit der ich individuell meine Daten sichern kann. Seit meinen Umstieg auf Win7 nutze ich die systemeigene Sicherungsfunktion. Das läuft bisher auch tadellos, bietet mir aber nicht alle Funktionen dich ich gerne hätte.
Gute Erfahrungen habe ich da bisher schon immer mit Acronis True Image gemacht. Leider ist meine Version schon ein wenig älter, weswegen ich sie auch nicht unter Win7 installiert hab. Vor einem eventuellem Neukauf schau ich mich vorher mal auf dem freien Markt um.

Beim stöbern im Netz bin ich dann auf Backup Service Home in der Version 3.3.3.0 gestoßen.
Das Programm ist in sich ein recht gutes und vor allem einfach zu bedienendes Backup System. Angefangen mit der problemlosen  Installation bis hin zur Einrichtung.

Für die Backups empfiehlt sich der vollautomatische Modus, der nach dem Generationsprinzip die Sicherungen durchführt. Wer das nicht möchte hat auch die Wahl zwischen der zeitplangesteuerten und manuellen Sicherung. Bei der Zeitplansicherung kann eingestellt werden, dass verpasste Sicherungen nachgeholt werden sollen.

Ein kleine aber nützliche Funktion ist das Aussetzen von Sicherungen im Akkubetrieb. So wird der Akku geschont und die Sicherung im Netzbetrieb nachgeholt.

Die Sicherungen können durch eine einfache Kopie, komprimiert in ZIP Dateien oder verschlüsselt durchgeführt werden. Die ZIP Komprimierung wird für jede Datei separat durchgeführt ebenso wie die Verschlüsselung der Dateien. So erhält man im Backupverzeichnis die Ordnerstruktur des Quellverzeichnis, während den Dateien die Endung ZIP bzw. ENC hinzugefügt wurde.

Die Wiederherstellung funktioniert genauso einfach wie die Sicherung selbst. Der mitgelieferte Backupbrowser ähnelt dem Design vom Windows Explorer. Dementsprechend schnell findet man sich zurecht. Die Sicherungen sind chronologisch aufgelistet und lassen sich einsehen auch wenn der Backupspeicher gerade nicht zur Verfügung steht.
Zum wiederherstellen genügt ein Mausklick und die Daten der ausgewählten Sicherung werden zurück gespielt. Bei Bedarf kann man die Daten an einem anderen Ort wiederherstellen oder auch nur einzelne Dateien. Die Schnellansicht der Dateien hilft den  Inhalt von Dokumenten zu überprüfen.

Ein kleines Manko hat die Software, weswegen ich sie auch nicht bei mir einsetzen werde. Es ist möglich verschiedene Quellverzeichnisse auszuwählen, aber leider nur ein einziges Zielverzeichnis. So besteht nicht die Möglichkeit einzelne Backups an verschiedenen Orten zu sichern. Dafür besteht aber die Möglichkeit die Daten direkt auf einem FTP Server zu sichern.

Alexander Seeliger der Entwickler der Software arbeitet schon an Version 4 in der viele neue Funktionen auf Nutzerwünsche hin eingearbeitet werden. Herr Seeliger hat für die neue Version angefangen das Programm komplett neu zu schreiben und entwickelt es als Open Source.

Im großen und ganzen also eine solide Backupsoftware die ich jedem empfehlen kann, der seine Daten an einem Ort sichern möchte. Das dürfte wohl die Mehrzahl der Nutzer sein.

Eine detaillierte Auflistung der Funktionen mit Erklärung findet ihr auf der offiziellen Homepage.

Montag, 10. Januar 2011

SafeSync Onlinespeicher von Trend Micro (3)

Die Tage drei und vier hatten mich mittlerweile von SafeSync überzeugt. Anfangs waren es nur ein paar kleine Macken mit denen ich hätte Leben können, aber meinem Ansprüche als Online-Festplatte genügte es dann doch nicht.

Die eingestellte Synchronisation der Ordnerpaare erfüllt SafeSync gut. Die Ordner werden quasi in Echtzeit synchronisiert ohne das bisher Verluste bei mir eingetreten sind. Im Gegenteil, wenn der zu synchronisierte Ordner auf dem Rechner nicht erreichbar ist und Daten auf der Onlinefestplatte gelöscht werden, wird der Löschvorgang später nicht auf dem PC vorgenommen. SafeSync entfernt lediglich die Markierung, dass die Datei synchronisiert wird.

Die Sicherung des TrueCrypt Containers geht nur wenn dieser gerade nicht eingebunden ist. Genauso ist ein einbinden nur möglich, wenn die Synchronisation nicht läuft.
Die Synchronisation vom Inhalt des eingebundenen Containers verhält sich wie die oben beschriebene Synchronisation.

Zum spielen nutze ich häufig ISO Images der original Datenträger um mir das Wechseln der CD / DVD zu sparen. Da ist mir heute die Idee gekommen, diese auf dem SafeSync Speicher abzulegen. Also habe ich ein paar Images kopiert (nicht synchronisiert) und dabei den Datendurchsatz überprüft. Beim Upload kam ich, mit meiner 16.000 DSL Leitung, auf durchschnittlich 20 MB/s und beim Download auf 40 MB/s. ((EDIT: Das war die Anzeige laut Windows. Der Vorgang war auch entsprechend schnell im Vordergrund abgeschlossen. Mehr dazu im nächsten Beitrag.)) Damit waren die Daten schnell kopiert und zumindest beim Download schneller als von meiner schon ältere USB Festplatte (30MB/s beim lesen und schreiben) geladen. Das Spielen mit den Images hat dann auch reibungslos funktioniert.

Sonntag, 9. Januar 2011

SafeSync Onlinespeicher von Trend Micro (2)

Bevor ich nun zum Tag zwei komme, noch kurz ein paar Worte zur Installation der zur Verfügung gestellten Software.

Die Installation unter Windows 7 (x64) lief reibungslos. Das Setup führt einen selbsterklärend durch die Installation und legt auch gleich ein Netzlaufwerk an, über das man auch direkt auf den Online-Speicher zugreifen kann. Zum Abschluss der Installation wird einem die Möglichkeit gegeben die Ordner Eigene Dateien, Eigene Videos, Eigene Musik, usw. mit je einem Mausklick in die Synchronisationsliste zu übernehmen. Da ich dem Dienst noch nicht ganz traue hab ich davon Abstand genommen.
Über das Einstellungsmenü lässt sich dies später genauso einfach nachholen, während man in den erweiterten Einstellungen jeden beliebigen Ordner zur Synchronisationsliste hinzufügen kann. Dabei kann auf der Online-Festplatte ein beliebiger Ordner, auch mit abweichendem Namen, ausgewählt werden.
Neue Ordner lassen sich direkt aus dem Menü erstellen, doch muss man den Vorgang erst abbrechen, wenn man den Ordner einen Namen zugewiesen hat. Der neue Ordnername wird nicht gleich übernommen, also besser vorher die Ordner im Netzlaufwerk anlegen.
Nach erstellen der sogenannten Ordnerpaare fängt die Software unverzüglich an die Daten zu synchronisieren.

Tag zwei mit SafeSync hat gleich mit verschwundenen Daten angefangen. Mein TrueCrypt Testcontainer war auf einmal nach einem Rechnerneustart verschwunden. Da ich den Container direkt auf dem Onlinespeicher abgelegt hatte, konnte ich zumindest einen Synchronisationsfehler ausschließen.
Wo war der Container jetzt aber abgeblieben? Schlauerweise hätte ich noch über das Webinterface gehen können, um zu sehen ob der Container wirklich weg ist. Hab ich in der Aufregung natürlich nicht gemacht.
So kam es, dass nach einem erneuten Neustart meines Rechners die Datei wieder da war. Hat mir Win7 wohl einen Streich gespielt.

Mit beruhigtem Gewisse habe ich SafeSync dann vor verschiedene Aufgaben gestellt.

Zum ersten ist der besagte TrueCrypt Container nur online, über das eingerichtete Netzlaufwerk, direkt aus TrueCrypt erstellt worden. TrueCrypt hat bei der Formatierung eine Datenrate von 15 - 16 MB/s angezeigt. Bei einer Dateigröße von 200 MB ging das dann auch recht flott.

Weitere Aufgabe ist die normale Synchronisation von zwei Ordnern. Dafür habe ich mir einen extra Ordner erstellt, in dem ich Testdaten hin und her schiebe, Dateien umbenenne und sonstige Dateioperationen durchführe. Der zweite Ordner ist mein Desktop, auf dem nicht wirklich was wichtiges liegt, aber ständig Bewegung drin ist.

Der dritte Testaufbau besteht aus einem TrueCrypt Container der als Laufwerk eingebunden ist. Zum einen sollte der Inhalt des eingebunden Laufwerks synchronisiert werden und zum anderen der verschlüsselte Container selbst.

Was dabei raus kommt, lest ihr im nächsten Beitrag ....

Samstag, 8. Januar 2011

SafeSync Onlinespeicher von Trend Micro (1)

Seit gestern habe ich mir den Onlinespeicher SafeSync zugelegt.

Der Dienst hört sich viel versprechend an. Unbegrenzter Onlinespeicher, ständig synchrone Dateien auf jedem Rechner, Zugriff bei Bedarf über eine Weboberfläche und sogar mittels der WebDAV Unterstützung.

Das erste Probleme fing schon bei der Aktivierung an. Der Aktivierungscode konnte nicht erstellt werden. Hat sich aber ohne mein Zutun innerhalb von 24 Stunden gelöst und ich konnte den Speicherplatz nutzen. Windows gibt eine Festplattengröße von 1,46 TB an. Die ersten Schritte klappten dann auch ohne Probleme.



Wenn ihr SafeSync ebenfalls nutzen möchtet, nutzt doch bitte den nachfolgenden Link. ((EDIT: Hat sich erledigt, ich bin nicht mehr bei SafeSync)) Ihr spart mir dadurch einen Monatsbeitrag und mit dem Gutscheincode unten, bekommt ihr das Paket zum halben Preis.

Trend Micro SafeSync
Gutscheincode SS50OFFEURO